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Augmentin kaufen in Österreich – Informationen zu Antibiotikum, Anwendung und Sicherheit

By Juli 31, 2026August 1st, 2026No Comments

Augmentin im Überblick

Augmentin Augmentin ist ein verschreibungspflichtiges Antibiotikum mit zwei Wirkstoffen. Es wird zur Behandlung bestimmter bakterieller Infektionen eingesetzt. Die Auswahl des Arzneimittels richtet sich nach Diagnose, Erregerlage und individuellen Risikofaktoren.

Der Markenname Augmentin steht üblicherweise für die Kombination aus Amoxicillin und Clavulansäure. Beide Bestandteile ergänzen sich in ihrer antibakteriellen Wirkung. Das Arzneimittel ist nicht gegen Viren wie Erkältungen oder Grippe wirksam.

In Österreich darf ein Antibiotikum nur nach medizinischer Beurteilung angewendet werden. Eine unnötige Einnahme kann Nebenwirkungen verursachen und die Entstehung resistenter Bakterien fördern. Ärztliche Anweisungen und die Packungsbeilage sind daher maßgeblich.

Wofür Augmentin angewendet wird

Augmentin kann bei bakteriellen Infektionen der Atemwege, der Nebenhöhlen, des Mittelohrs oder der Harnwege verordnet werden. Auch bei bestimmten Haut-, Weichteil- oder Zahninfektionen kommt es je nach Situation infrage. Ob es geeignet ist, entscheidet eine Ärztin oder ein Arzt.

Die Behandlung sollte sich nicht allein auf Symptome stützen. Bei schweren, wiederkehrenden oder unklaren Beschwerden können Untersuchungen oder mikrobiologische Tests erforderlich sein. Diese helfen, eine wirksame und möglichst gezielte Antibiotikatherapie auszuwählen.

Bei Virusinfekten bringt Augmentin keinen Nutzen. Antibiotika sollten deshalb weder geteilt noch von früheren Behandlungen übrig gebliebene Packungen verwendet werden. Das schützt die betroffene Person und die Allgemeinheit vor vermeidbaren Resistenzen.

Wirkstoffe und Entstehung der Kombination

Augmentin enthält Amoxicillin, ein Penicillin-Antibiotikum, und Clavulansäure. Amoxicillin gehört zur Gruppe der Beta-Laktam-Antibiotika. Clavulansäure selbst besitzt nur eine begrenzte direkte antibakterielle Wirkung.

Die Entwicklung der Kombination beruhte auf der Erkenntnis, dass manche Bakterien Beta-Laktamasen bilden. Diese Enzyme können bestimmte Penicilline unwirksam machen. Clavulansäure wurde als Hemmstoff solcher Enzyme entwickelt, um Amoxicillin in geeigneten Fällen zu schützen.

Die Kombination erweiterte damit bei bestimmten empfindlichen Bakterien das mögliche Wirkungsspektrum von Amoxicillin. Sie ersetzt jedoch keine sorgfältige Diagnostik. Nicht jede Infektion benötigt ein breiter wirksames Antibiotikum.

Wie Augmentin wirkt

Amoxicillin hemmt den Aufbau der bakteriellen Zellwand. Wachsende und sich teilende Bakterien können dadurch geschädigt werden. Der Wirkstoff wirkt nicht auf menschliche Zellen in derselben Weise.

Einige Bakterien setzen Enzyme frei, welche Beta-Laktam-Antibiotika spalten können. Clavulansäure bindet bestimmte dieser Enzyme und verringert deren Schutzwirkung. Dadurch kann Amoxicillin gegen ausgewählte Erreger wieder wirksam werden.

Ob eine Behandlung Erfolg hat, hängt unter anderem von der Empfindlichkeit des Erregers ab. Auch Infektionsort, Dosierung, Nierenfunktion und Therapietreue spielen eine Rolle. Ein fehlendes Ansprechen sollte medizinisch abgeklärt werden.

Darreichungsformen und Stärken

Augmentin ist je nach Markt und Verfügbarkeit als Filmtablette, Pulver zur Herstellung einer Suspension oder als intravenöse Zubereitung erhältlich. Nicht jede Form ist für jede Altersgruppe oder Infektion vorgesehen. Die Verordnung legt Wirkstärke und Darreichungsform fest.

Tabletten sind häufig für Erwachsene und größere Kinder geeignet, sofern diese sie sicher schlucken können. Flüssige Suspensionen erleichtern eine alters- und gewichtsbezogene Dosierung bei Kindern. Intravenöse Formen werden in der Regel im medizinischen Umfeld angewendet.

Stärken werden durch die Mengen von Amoxicillin und Clavulansäure angegeben. Verschiedene Präparate sind nicht automatisch milligrammgenau austauschbar. Ein Wechsel sollte nur nach Rücksprache mit Apotheke oder behandelnder Praxis erfolgen.

Richtige Einnahme

Augmentin wird genau in der verordneten Menge und über die festgelegte Dauer eingenommen. Eine Einnahme zu Beginn einer Mahlzeit kann die Verträglichkeit verbessern. Die Dosen sollten möglichst gleichmäßig über den Tag verteilt werden.

Tabletten werden mit einem Glas Wasser eingenommen und nicht eigenmächtig geteilt, wenn dies nicht vorgesehen ist. Suspensionen müssen vor jeder Gabe sorgfältig geschüttelt werden. Für Flüssigkeiten sollte die beiliegende Dosierhilfe verwendet werden.

Eine vergessene Dosis wird grundsätzlich eingenommen, sobald sie bemerkt wird, sofern die nächste Dosis nicht bald ansteht. Eine doppelte Einnahme zum Ausgleich ist zu vermeiden. Bei Unsicherheit gibt die Apotheke oder die behandelnde Praxis Auskunft.

Behandlungsdauer und Wirkungseintritt

Eine Besserung der Beschwerden kann je nach Infektion innerhalb einiger Tage eintreten. Das bedeutet nicht, dass die Therapie eigenmächtig beendet werden darf. Die verordnete Behandlungsdauer sollte eingehalten werden, sofern medizinisch nichts anderes angeordnet wird.

Bei anhaltendem Fieber, zunehmenden Schmerzen, Atemnot oder einer deutlichen Verschlechterung ist rasch ärztliche Hilfe erforderlich. Besonders bei schweren Infektionen reicht eine Beobachtung zu Hause nicht aus. Die behandelnde Stelle kann eine Anpassung der Therapie prüfen.

Die Dauer der wahrnehmbaren Wirkung entspricht nicht zwingend der Zeit, in der der Wirkstoff im Körper messbar ist. Entscheidend ist eine ausreichende Konzentration während der verordneten Dosierungsintervalle. Deshalb ist ein regelmäßiger Einnahmerhythmus wichtig.

Wie lange Augmentin im Körper bleibt

Amoxicillin und Clavulansäure werden überwiegend über die Nieren ausgeschieden. Bei normaler Nierenfunktion sind die Blutspiegel nach der letzten Dosis meist innerhalb weniger Stunden deutlich gesunken. Spuren oder Abbauprodukte können abhängig von Testmethode und Person länger nachweisbar sein.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann sich die Ausscheidung verlangsamen. In solchen Fällen kann eine ärztliche Dosisanpassung notwendig sein. Dies gilt besonders bei höherem Alter oder bekannten Nierenerkrankungen.

Die Frage, wann ein Antibiotikum vollständig aus dem Körper verschwunden ist, lässt sich nicht für alle Personen gleich beantworten. Körpergewicht, Organfunktion, Dosierung und Behandlungsdauer beeinflussen den Verlauf. Individuelle Fragen gehören in die medizinische Beratung.

Wissenschaftliche Einordnung

Die Kombination aus Amoxicillin und Clavulansäure ist seit Langem klinisch etabliert. Ihre Wirksamkeit wurde für ausgewählte bakterielle Infektionen untersucht. Die Erkenntnisse werden laufend im Licht regionaler Resistenzmuster bewertet.

Moderne Behandlungsleitlinien betonen einen zurückhaltenden und gezielten Antibiotikaeinsatz. Das passende Präparat hängt davon ab, welche Bakterien wahrscheinlich beteiligt sind und ob Resistenzen zu erwarten sind. Breiter wirksame Antibiotika sind nicht automatisch die bessere Wahl.

Eine verantwortungsvolle Anwendung berücksichtigt neben dem möglichen Nutzen auch Risiken wie Durchfall, Allergien und Resistenzentwicklung. Fachpersonal kann Nutzen und Risiken für die konkrete Situation abwägen. Diese Information ersetzt keine Diagnose oder Therapieentscheidung.

Nebenwirkungen und mögliche Allergien

Häufige Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Trakt, etwa Übelkeit, Bauchbeschwerden oder Durchfall. Auch Kopfschmerzen oder Hautausschlag können auftreten. Nicht jede Reaktion ist eine Allergie, sollte aber bei neuen oder belastenden Beschwerden beachtet werden.

Seltene, aber ernste Reaktionen umfassen starke allergische Beschwerden mit Schwellungen im Gesicht, Atemproblemen, Kreislaufbeschwerden oder großflächigen Hautveränderungen. In solchen Fällen ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich. Das Arzneimittel darf dann nicht ohne ärztliche Anweisung weiter eingenommen werden.

Schwerer oder anhaltender Durchfall während oder nach einer Antibiotikabehandlung kann auf eine behandlungsbedürftige Darmentzündung hinweisen. Blut im Stuhl, starke Krämpfe oder Fieber sind Warnzeichen. Ärztlicher Rat sollte zeitnah eingeholt werden.

Wer Augmentin nicht einnehmen sollte

Augmentin darf bei bekannter schwerer Überempfindlichkeit gegen Amoxicillin, Clavulansäure, Penicilline oder verwandte Beta-Laktam-Antibiotika grundsätzlich nicht angewendet werden. Frühere allergische Sofortreaktionen müssen der verschreibenden Person mitgeteilt werden. Dazu zählen etwa Atemnot, Kreislaufprobleme oder ausgeprägte Schwellungen.

Besondere Vorsicht ist bei früheren Leberproblemen oder Gelbsucht unter Amoxicillin-Clavulansäure geboten. Auch bei Nierenfunktionsstörungen, bestimmten Virusinfektionen oder Einnahme mehrerer Arzneimittel ist eine individuelle Prüfung wichtig. Die medizinische Vorgeschichte sollte vollständig angegeben werden.

Schwangerschaft und Stillzeit erfordern eine ärztliche Nutzen-Risiko-Abwägung. Dies bedeutet nicht automatisch, dass eine Anwendung ausgeschlossen ist. Die Entscheidung richtet sich nach Infektion, Behandlungsalternativen und persönlicher Situation.

Altersgrenzen und Anwendung bei Kindern

Augmentin kann bei Kindern angewendet werden, wenn eine Ärztin oder ein Arzt dies für erforderlich hält. Die Dosis wird bei Kindern häufig nach Körpergewicht und Infektionsart berechnet. Erwachsene Tablettenstärken sind nicht ohne Weiteres für Kinder geeignet.

Bei Säuglingen und kleinen Kindern ist besondere Genauigkeit bei der Dosierung erforderlich. Eltern oder Betreuungspersonen sollten nur die verordnete Messspritze oder den vorgesehenen Messlöffel nutzen. Küchenlöffel liefern keine verlässliche Menge.

Jugendliche können je nach Gewicht und Präparat eine Dosierung ähnlich der für Erwachsene erhalten. Das ist jedoch keine Regel zur Selbstanwendung. Die Angaben auf dem Rezept und der Packungsbeilage haben Vorrang.

Wechselwirkungen und Alkohol

Augmentin kann mit anderen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten. Besonders relevant können unter anderem gerinnungshemmende Mittel, Allopurinol, Methotrexat oder bestimmte Medikamente gegen Gicht sein. Eine vollständige Medikamentenliste sollte vor Beginn der Behandlung vorgelegt werden.

Alkohol führt nicht zwingend zu einer direkten, klassischen Wechselwirkung mit Augmentin. Er kann jedoch Übelkeit, Schwindel, Magenbeschwerden oder Erschöpfung verstärken. Während einer Infektion und Antibiotikabehandlung ist es meist sinnvoll, Alkohol zu meiden oder deutlich zu begrenzen.

Hormonelle Verhütungsmittel sollten nicht eigenmächtig abgesetzt werden. Bei Erbrechen oder schwerem Durchfall kann ihre Aufnahme jedoch beeinträchtigt sein. Betroffene sollten die Hinweise ihres Verhütungsmittels beachten und bei Bedarf medizinischen Rat einholen.

Überdosierung und Notfallmaßnahmen

Eine Überdosierung kann unter anderem Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Beschwerden durch Flüssigkeitsverlust auslösen. Bei sehr hohen Mengen sind weitere Komplikationen möglich, insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion. Auch versehentliche Einnahmen durch Kinder müssen ernst genommen werden.

Bei Verdacht auf eine Überdosierung sollte unverzüglich eine medizinische Stelle, eine Apotheke oder die österreichische Vergiftungsinformationszentrale kontaktiert werden. Bei Bewusstseinsstörungen, Krampfanfällen, Atemproblemen oder einer schweren allergischen Reaktion ist der Notruf zu wählen. Die Arzneimittelpackung sollte für Rückfragen bereitgehalten werden.

Kein Erbrechen herbeiführen, sofern dies nicht ausdrücklich medizinisch angewiesen wird. Die weitere Vorgehensweise richtet sich nach Menge, Zeitpunkt, Symptomen und Begleiterkrankungen. Eine schnelle fachliche Einschätzung ist sicherer als Abwarten.

Abhängigkeit und verantwortungsvoller Einsatz

Augmentin verursacht keine Abhängigkeit oder Sucht im üblichen pharmakologischen Sinn. Es führt nicht zu einem typischen Verlangen nach wiederholter Einnahme. Dennoch darf es nur bei einer nachgewiesenen oder begründeten bakteriellen Indikation verwendet werden.

Eine falsche oder zu häufige Anwendung kann resistente Bakterien begünstigen. Dadurch können spätere Infektionen schwieriger behandelbar werden. Antibiotikaresistenz ist kein Zeichen persönlicher Abhängigkeit, aber ein relevantes Gesundheitsrisiko.

Übrig gebliebene Mengen sollten nicht für spätere Beschwerden aufbewahrt werden. Nicht benötigte Arzneimittel gehören nicht in Abwasser oder Hausmüll, wenn lokale Rückgabemöglichkeiten bestehen. Die Apotheke kann über eine sachgerechte Entsorgung informieren.

Alternativen zu Augmentin

Alternativen hängen von Infektionsort, Erreger, Allergien und regionaler Resistenzlage ab. In manchen Fällen kann Amoxicillin allein ausreichen. In anderen Fällen sind andere Antibiotikagruppen oder keine Antibiotika angezeigt.

Bei viralen Atemwegsinfekten stehen symptomorientierte Maßnahmen im Vordergrund. Dazu können ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Ruhe und geeignete, individuell verträgliche Mittel gegen Beschwerden gehören. Welche Maßnahmen passen, hängt von Alter, Vorerkrankungen und Symptomen ab.

Ein Wechsel des Antibiotikums sollte nie allein aufgrund von Internetinformationen erfolgen. Unverträglichkeiten oder fehlende Besserung müssen medizinisch beurteilt werden. Gegebenenfalls ist eine gezielte Untersuchung des Erregers sinnvoll.

Aufbewahrung von Augmentin

Augmentin sollte für Kinder unzugänglich und in der Originalverpackung aufbewahrt werden. Die auf der Packung genannten Lagerhinweise sind verbindlich. Hitze, Feuchtigkeit und direktes Sonnenlicht können die Qualität beeinträchtigen.

Eine zubereitete Suspension besitzt üblicherweise eine begrenzte Haltbarkeit und kann besondere Kühlvorgaben haben. Das genaue Verfalldatum nach dem Anmischen steht in der Packungsbeilage oder auf dem Apothekenetikett. Nicht mehr benötigte Reste dürfen nicht weiterverwendet werden.

Tabletten sollten nicht verwendet werden, wenn sie beschädigt aussehen oder das Verfallsdatum überschritten ist. Bei Fragen zur Lagerung ist die abgebende Apotheke die geeignete Anlaufstelle. Dies gilt besonders bei Reisen oder sommerlichen Temperaturen.

Augmentin online in Österreich beziehen

In Österreich ist Augmentin in der Regel verschreibungspflichtig. Ein seriöser Arzneimittelbezug setzt daher eine gültige ärztliche Verordnung und die Einhaltung der geltenden österreichischen Vorschriften voraus. Angebote, die verschreibungspflichtige Antibiotika ohne Prüfung anbieten, sind ein erhebliches Sicherheitsrisiko.

Wer Augmentin online beziehen möchte, sollte die Registrierung und Erreichbarkeit der Apotheke prüfen. Seriöse Anbieter informieren transparent über Rezeptablauf, Wirkstärke, Packungsgröße, Lieferbedingungen und pharmazeutische Beratung. Persönliche Gesundheitsdaten müssen geschützt verarbeitet werden.

Die Kosten können zwischen Apotheken, Packungsgrößen und Erstattungsregelungen variieren. Ein Preisvergleich sollte nicht das einzige Entscheidungskriterium sein, weil Arzneimittelqualität, korrekte Abgabe und Beratung vorrangig sind. Bei erstattungsfähigen Verordnungen können die jeweils geltenden Regelungen der Krankenversicherung relevant sein.

Bestellung, Beratung und Sendungsverfolgung

Für eine Bestellung über unsere Apotheke wird zunächst geprüft, ob die erforderliche Verordnung und die Angaben zum Arzneimittel vorliegen. Danach werden Packungsgröße, Dosierung und Lieferfähigkeit sorgfältig abgeglichen. Bei Unklarheiten sollte die Bestellung pausieren, bis diese fachlich geklärt sind.

Eine gute Versandapotheke bietet eine Möglichkeit zur pharmazeutischen Beratung, insbesondere bei Fragen zu Einnahme, Wechselwirkungen oder Aufbewahrung. Medizinische Notfälle und akute schwere Symptome sind dagegen nicht für eine Versandberatung geeignet. Dafür sollten unverzüglich medizinische Notdienste kontaktiert werden.

Nach Versand kann eine Sendungsverfolgung verfügbar sein, damit der Lieferstatus nachvollziehbar bleibt. Arzneimittel sollten nach Zustellung zeitnah auf Unversehrtheit und korrekte Lieferung geprüft werden. Bei einer beschädigten oder falsch gelieferten Packung darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Häufig gestellte Fragen zu Augmentin

Ist Augmentin in Österreich verschreibungspflichtig?

Augmentin ist ein antibiotisches Arzneimittel, das in Österreich in der Regel nur nach ärztlicher Verordnung abgegeben wird. Ob es für die konkrete Erkrankung geeignet ist, muss medizinisch beurteilt werden. Angebote, die Augmentin ohne Rezept versprechen, sollten besonders kritisch auf Seriosität und die geltenden Abgabevorschriften geprüft werden.

Hilft Augmentin bei Erkältung, Grippe oder COVID-19?

Nein, Augmentin wirkt gegen bestimmte bakterielle Infektionen und nicht gegen Viren. Bei Erkältung, Influenza oder COVID-19 ist ein Antibiotikum daher normalerweise nicht wirksam, sofern nicht zusätzlich eine ärztlich diagnostizierte bakterielle Infektion vorliegt. Eine unnötige Anwendung kann die Entwicklung resistenter Bakterien fördern.

Was ist zu tun, wenn eine Dosis Augmentin vergessen wurde?

Die vergessene Dosis sollte eingenommen werden, sobald sie bemerkt wird, sofern der nächste Einnahmezeitpunkt nicht kurz bevorsteht. Es sollte keine doppelte Menge eingenommen werden, um eine ausgelassene Dosis auszugleichen. Bei Unsicherheit hilft die Apotheke oder die behandelnde Praxis weiter.

Kann Augmentin die Wirkung der Antibabypille beeinträchtigen?

Die meisten Antibiotika vermindern die Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmittel nicht direkt. Erbrechen oder starker Durchfall können jedoch die Aufnahme der Pille beeinträchtigen. In diesem Fall sind die Hinweise in der Packungsbeilage des Verhütungsmittels zu beachten und gegebenenfalls Apotheke oder Arztpraxis zu kontaktieren.

Darf Augmentin vor einer Zahnbehandlung oder Operation eingenommen werden?

Eine vorbeugende Antibiotikagabe ist nur in bestimmten medizinischen Situationen angezeigt und sollte nicht eigenständig erfolgen. Vor einem Eingriff sollte das zahnärztliche oder ärztliche Team über Augmentin, Allergien und alle weiteren Arzneimittel informiert werden. Die Entscheidung richtet sich nach dem Eingriff und der persönlichen Krankengeschichte.

Beeinflusst Augmentin Bluttests oder Harnuntersuchungen?

Augmentin kann einzelne Laboruntersuchungen beeinflussen, darunter bestimmte Tests auf Zucker im Harn. Teilen Sie dem Labor und der behandelnden Praxis mit, dass Sie das Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben. So können auffällige Befunde korrekt eingeordnet werden.

Warum sollte übrig gebliebenes Augmentin nicht für eine spätere Infektion verwendet werden?

Ähnliche Beschwerden können unterschiedliche Ursachen haben; ein früher verordnetes Antibiotikum passt deshalb nicht automatisch zu einer neuen Erkrankung. Eine falsche Anwendung kann Nebenwirkungen verursachen, die Diagnose verzögern und Resistenzen begünstigen. Nicht benötigte Reste sollten über eine Apotheke oder eine kommunale Sammelstelle fachgerecht entsorgt werden.

Kann ich während einer Behandlung mit Augmentin Auto fahren oder Maschinen bedienen?

Augmentin beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit nicht bei allen Menschen, doch Schwindel oder andere Beschwerden können auftreten. Wer sich benommen, schwindelig oder krank fühlt, sollte nicht fahren und keine Maschinen bedienen. Bei neu auftretenden oder starken Symptomen ist medizinischer Rat sinnvoll.

Woran erkennt man eine mögliche antibiotikaassoziierte Darmentzündung?

Leichter Durchfall kann vorkommen, aber anhaltender, schwerer oder blutiger Durchfall, starke Bauchschmerzen oder Fieber während oder nach der Behandlung müssen zeitnah medizinisch abgeklärt werden. Nehmen Sie in dieser Situation nicht eigenständig ein Mittel gegen Durchfall ein, ohne Rücksprache zu halten. Informieren Sie dabei über die aktuelle oder kürzliche Einnahme von Augmentin.

Ist Augmentin bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion geeignet?

Bei Nieren- oder Lebererkrankungen kann eine ärztliche Prüfung und gegebenenfalls eine Anpassung der Behandlung erforderlich sein. Besonders wichtig sind Angaben zu früheren Leberproblemen unter Antibiotika sowie aktuelle Laborwerte, falls vorhanden. Die verordnete Dosierung sollte nicht selbst verändert werden.

Weshalb wird Augmentin nicht gegen jede bakterielle Infektion eingesetzt?

Ob Augmentin geeignet ist, hängt unter anderem vom vermuteten Erreger, dem Infektionsort, lokalen Resistenzmustern und individuellen Risiken ab. Bei manchen Infektionen ist ein anderes Antibiotikum gezielter oder besser verträglich. Eine sorgfältige Auswahl schützt die Wirksamkeit von Antibiotika für künftige Behandlungen.

Pharmazeutische Prüfung

Die Inhalte dieser Produktseite zu Augmentin wurden am 24. Februar 2025 von Mag. pharm. Katharina Leitner, Apothekerin, fachlich geprüft. Die Prüfung umfasst insbesondere Angaben zur sachgerechten Anwendung, wichtigen Vorsichtsmaßnahmen, möglichen Nebenwirkungen und der verantwortungsvollen Verwendung von Antibiotika in Österreich.

Fachliche Angabe Information
Prüfende Expertin Mag. pharm. Katharina Leitner, Apothekerin
Berufskennzeichen ÖAK-AP-43827
Berufsvertretung Österreichische Apothekerkammer
Prüfdatum 24. Februar 2025

Augmentin ist ein verschreibungspflichtiges Antibiotikum. Es sollte nur nach ärztlicher Verordnung, in der verordneten Dosierung und über die festgelegte Behandlungsdauer eingenommen werden. Bei Anzeichen einer allergischen Reaktion oder schweren beziehungsweise anhaltenden Beschwerden ist umgehend medizinische Hilfe einzuholen.

Diese Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche Beratung oder Untersuchung durch eine Ärztin oder einen Arzt.

Standort und Öffnungszeiten

Für Augmentin finden Sie unsere Apotheke in zentraler Lage in Wien.

Adresse: Bognergasse 9, 1010 Wien, Wien, Österreich

Tag Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 08:00–18:00 Uhr
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